Viele Anbieter nennen es KI, meinen aber nur Texterkennung. Wir zeigen den Unterschied zwischen OCR und echter künstlicher Intelligenz.
"Wir haben auch KI" – diesen Satz hört man heute von fast jedem Softwareanbieter. Doch wenn man genauer hinschaut, verbirgt sich dahinter oft nur eine altbekannte Technologie: OCR (Optical Character Recognition), also optische Zeichenerkennung. Bei Mola gehen wir einen entscheidenden Schritt weiter.
OCR ist eine nützliche Technologie, die Bilder von Text in maschinenlesbaren Text umwandelt. Sie kann erkennen, dass auf einem Bild "Rechnung Nr. 123" steht. Aber sie versteht nicht, was das bedeutet.
Ein klassisches OCR-System arbeitet regelbasiert. Man muss ihm beibringen: "Suche nach dem Wort 'Rechnung' und nimm die Zahl, die rechts daneben steht." Wenn das Layout der Rechnung abweicht oder "Rechnungsnummer" statt "Rechnung Nr." steht, scheitert das System oft oder liefert falsche Daten.
Die KI von Mola basiert auf Large Language Models (LLMs) und Deep Learning. Sie arbeitet nicht mit starren Schablonen, sondern mit Kontextverständnis.
Unsere KI versteht den Inhalt eines Dokuments, ähnlich wie ein Mensch. Sie erkennt eine Rechnungsnummer nicht nur an ihrer Position, sondern an ihrem Kontext – egal ob sie oben rechts, unten links oder mitten im Text steht.
OCR liest blind ab. Mola denkt mit. Wenn auf einem Bewirtungsbeleg ein Datum von 2020 steht, aber wir haben 2024, erkennt die KI dies als potenzielle Anomalie. Sie prüft Summen, Steuersätze und Zusammenhänge auf Logik.
Das ist der "Heilige Gral" der Buchhaltung. OCR liefert Rohdaten. Mola liefert Buchungssätze. Unsere KI analysiert den Posten (z.B. "MacBook Pro") und weiß, dass dies wahrscheinlich auf das Konto "Büroausstattung" gebucht werden muss – unter Berücksichtigung der aktuellen Abschreibungsregeln.
Für Sie als Nutzer bedeutet der Unterschied zwischen OCR und echter KI vor allem eines: Vertrauen.
Bei herkömmlichen OCR-Tools müssen Sie fast jedes Ergebnis kontrollieren und korrigieren. Das spart kaum Zeit. Mit Mola erreichen wir Automatisierungsraten von über 95%, weil die Fehlerquote drastisch sinkt. Das ist der Unterschied zwischen "digitalisiert" und "automatisiert".
Willkommen in der Zukunft der Buchhaltung.